Wichtiger Dreier im Pre-Playoff-Kampf: Black Wings Linz besiegen VSV mit 3:0
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Die Steinbach Black Wings Linz haben sich im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach der Niederlage in Salzburg zeigten die Stahlstädter am Samstagabend eine disziplinierte Leistung und besiegten den EC iDM Wärmepumpen VSV vor heimischem Publikum verdient mit 3:0. Goalie Rasmus Tirronen feierte dabei ein Shutout.
Es war angerichtet für ein klassisches “Sechs-Punkte-Spiel” in der Linz AG Eisarena. Nur ein Punkt trennte die Hausherren vor der Partie vom Tabellennachbarn aus Villach. Während die Gäste mit dem Rückenwind eines Sieges gegen Innsbruck anreisten, waren die Linzer auf Wiedergutmachung aus – und das zeigten sie von der ersten Sekunde an.
Linzer Aluminium-Pech im ersten Drittel
Kaum war der Puck im Spiel, brannte es bereits lichterloh vor dem Kasten von VSV-Schlussmann Joe Cannata. Bereits in der allerersten Minute scheppertes es am Gestänge: Ein Distanzschuss der Hausherren klatschte an die rechte Stange – Glück für die “Adler” in dieser frühen Phase.
In den folgenden Minuten entwickelte sich ein Spiel, in dem die Black Wings klar den Ton angaben. Die Linzer agierten druckvoll, checkten aggressiv vor und zwangen Cannata zu mehreren Glanzparaden. Der VSV, der primär auf Nadelstiche lauerte, fand offensiv kaum statt. Die beste Möglichkeit für die Gäste resultierte aus einem Missverständnis, als John Hughes versuchte, Nick Hutchison in Szene zu setzen, dieser die Scheibe aber nicht kontrollieren konnte. Trotz Linzer Überlegenheit ging es torlos in die erste Pause.
Würschl bricht den Bann im Powerplay
Der Mittelabschnitt zeigte zunächst ein verändertes Bild. Die Villacher kamen deutlich agiler aus der Kabine, erhöhten die Physis und verlagerten das Spielgeschehen öfter in die Zone der Oberösterreicher. Kevin Hancock prüfte BWL-Goalie Rasmus Tirronen, und auch MacPherson versuchte es gefährlich aus der Distanz. Die “Adler” waren dem Führungstreffer in dieser Phase nahe.
Doch genau in diese Drangperiode der Gäste hinein schwächten sich die Kärntner selbst. Elias Wallenta musste wegen Beinstellens auf die Strafbank – das erste Powerplay des Abends. Die Black Wings ließen sich nicht zweimal bitten: Niklas Würschl stand goldrichtig, verwertete seinen eigenen Rebound und erlöste die Halle mit dem 1:0 (33.). Zwar überstanden die Villacher kurz darauf eine weitere Unterzahl (Strafe gegen Kulda), doch der Rückstand nahm dem VSV sichtlich den Wind aus den Segeln.
Romig und Knott machen den Deckel drauf
Im Schlussdrittel verlegten sich die Black Wings auf eine kompakte Defensive, während der VSV gezwungen war, mehr Risiko zu gehen. Die große Chance zum Ausgleich bot sich den Gästen in der 46. Minute, als Emilio Romig wegen Hakens in die Kühlbox musste. Doch das Penalty-Killing der Linzer funktionierte tadellos – die Hausherren überstanden die kritische Phase schadlos.
Je länger das Spiel dauerte, desto mehr mussten die Villacher ihre Deckung öffnen. Goalie Cannata verließ schließlich seinen Kasten für einen sechsten Feldspieler, um den Ausgleich zu erzwingen. Das Risiko wurde bestraft: Emilio Romig (57.) sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung, ehe Graham Knott (60.) mit einem weiteren Empty-Net-Goal den 3:0-Endstand fixierte.
Mit diesem Sieg verkürzen die Black Wings den Abstand in der Tabelle und sorgen für Hochspannung im Rennen um die Pre-Playoffs. Für den VSV endet der kurze Aufwärtstrend abrupt.
Aufstellungen
Black Wings Linz: Tirronen (Höneckl) – Würschl, Knott, Romig, St-Amant, u.a. VSV: Cannata (Lamoureux) – Hughes, Hancock, MacPherson, Kulda, Wallenta, Hutchison, u.a.









